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Ramershoven Magazin

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Focaccia Rezept original italienisch

 •    Niveau:  Einfach

Focaccia Rezept Zutaten (für 1 großes Blech)

Zutaten - Focaccia-Teig
500 g Weizenmehl (Typ 405 oder 550)
350 ml lauwarmes Wasser
20 g frische Hefe (oder 7 g Trockenhefe)
10 g Salz
1 TL Zucker oder Honig
4 EL Olivenöl (plus mehr für das Blech)
Zutaten - Belag
3–4 EL Olivenöl (zum Beträufeln)
Grobes Meersalz oder Fleur de Sel
1-2 Zweige frischer Rosmarin
Optionaler Belag
Kirschtomaten
schwarze Oliven
rote Zwiebeln
Knoblauchscheiben
frisch gebackene Focaccia mit Rosmarin, Tomaten und Olivenöl auf einem Teller

Focaccia selber machen: Schritt für Schritt Anleitung

Dieses Focaccia-Originalrezept bringt mit wenigen Zutaten den authentischen Geschmack aus Italien direkt zu dir nach Hause. Wenn du nach dem besten Focaccia-Rezept suchst, das außen goldbraun knusprig und innen herrlich fluffig ist, wirst du hier fündig.

Schritt 1: Vorbereitung

Zuerst die Hefe im lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker oder Honig auflösen. Das Wasser sollte handwarm sein, nicht heiß, damit die Hefe optimal arbeiten kann. Ein Backblech oder eine große Ofenform anschließend großzügig mit Olivenöl einfetten – ruhig etwas mehr verwenden, denn das sorgt später für die typische, leicht knusprige Unterseite der Focaccia. Alle Zutaten abwiegen und griffbereit stellen.

Schritt 2: Teig ansetzen

Das Mehl in eine große Schüssel geben und das Hefewasser sowie das Olivenöl hinzufügen. Alles mit einem Kochlöffel oder den Händen grob vermengen oder einer Küchenmaschine wie der KitchenAid Artisan auf niedriger Stufe grob vermengen, bis ein sehr weicher, leicht klebriger Teig entsteht. Der Teig muss noch nicht glatt sein, wichtig ist nur, dass keine trockenen Mehlstellen mehr vorhanden sind.

Schritt 3: Salz einarbeiten

Nun das Salz gleichmäßig über den Teig streuen und kurz unterarbeiten. Entweder den Teig vorsichtig kneten oder mehrmals dehnen und falten oder kurz mit der KitchenAid weiterverarbeiten, bis sich das Salz gut verteilt hat. Der Teig bleibt dabei bewusst weich und feucht, das sorgt später für die luftige Krume.

Schritt 4: Teig gehen lassen

Die Schüssel abdecken, zum Beispiel mit einem sauberen Küchentuch oder Frischhaltefolie, und den Teig an einem warmen Ort 60 bis 90 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit sollte sich das Volumen deutlich vergrößern. Der Teig wirkt danach luftig und voller kleiner Bläschen.

Schritt 5: Teig auf das Blech geben

Den gegangenen Teig vorsichtig auf das vorbereitete, geölte Blech geben. Mit geölten Händen den Teig locker auseinanderziehen und in die Form drücken. Dabei nicht rollen oder fest drücken – je sanfter du vorgehst, desto luftiger bleibt die Focaccia.

Schritt 6: Zweite Gehzeit

Den Teig nun nochmals 20 bis 30 Minuten ruhen lassen. Diese zweite Gehzeit sorgt dafür, dass sich der Teig entspannt und beim Backen besonders schön aufgeht.

Schritt 7: Mulden drücken

Die Fingerspitzen leicht in Olivenöl tauchen und gleichmäßig tiefe Mulden in den Teig drücken. Dabei ruhig bis fast auf den Boden gehen – diese Vertiefungen sind typisch für Focaccia und sammeln später Olivenöl und Aromen.

Schritt 8: Belegen und würzen

Die Oberfläche der Focaccia großzügig mit Olivenöl beträufeln. Frischen Rosmarin darauf verteilen und mit grobem Meersalz bestreuen. Optional können nun auch Kirschtomaten, Oliven, Zwiebeln oder Knoblauch ergänzt werden – dabei darauf achten, den Teig nicht zu beschweren.

Schritt 9: Backen

Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Focaccia auf mittlerer Schiene 20 bis 25 Minuten backen, bis sie goldbraun ist und die Oberfläche leicht knusprig wirkt. Je nach Ofen kann die Backzeit leicht variieren.

Schritt 10: Abkühlen lassen und servieren

Die fertige Focaccia aus dem Ofen nehmen und kurz auf dem Blech abkühlen lassen. Am besten schmeckt sie warm oder lauwarm, pur, mit etwas zusätzlichem Olivenöl oder als Beilage zu Antipasti, Salaten oder Pasta.

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PROFI TIPP: 

Bei diesem italienischen Focaccia-Rezept ist Geduld von entscheidender Bedeutung. Je länger der Teig ruhen darf, desto aromatischer und luftiger wird das Ergebnis. Für noch mehr Tiefe im Geschmack kannst du den Teig sogar über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Auch das richtige Öl macht viel aus, am besten verwendest du ein fruchtiges, kaltgepresstes Olivenöl.

Viel Freude beim Nachbacken

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